SC Osterbrock 1926 e.V.

Boule2009

 

Wer später einen gut bespielbaren Bouleplatz haben möchte, sollte beim Anlegen nicht nur darauf achten, dass der Schichtenaufbau annähernd eingehalten wird, sondern auch darauf, dass der frisch angelegte Platz möglichst nicht sofort bespielt wird. Besser ist, den Platz noch ca. 14 Tage lang liegen zu lassen, täglich zu wässern und noch mehrmals zu plätteln. Ganz wichtig ist das Wässern, damit sich die Schichten gut miteinander verbinden und somit auch jede einzelne Schicht gut verdichtet wird. Bis Ihr Platz dann wirklich fest und relativ hart geworden ist, vergeht schon noch einige Zeit. Dies wird dann Ihr regelmäßiges Spielen und Naturregen erledigen. Ist Ihr Platz dann mal "eingespielt", bedarf er im Prinzip keiner Pflege mehr. Die Größe eines Platzes ergibt sich aus den Regeln, hat sich aber auch an den Gegebenheiten auszurichten. Da die maximale Wurflänge des Schweinchens 10 Meter beträgt, sollte eine Bahn - wenn möglich - eine Länge von ca. 12 Meter haben, als Breite zwischen 2,5 m und 3,5 m. Mehrere Bahnen sind nach den Maßen entsprechend anzuordnen.

platzUnterschiedliche Plätze

Wenn sie aufgrund der Größe Ihrer späteren Bouleanlage die Möglichkeit haben, legen Sie ruhig verschiedene Terrains an. Gemeint ist damit, dass Sie z.B. die oberste Auflage variieren können: Körnung und Menge des Splits oder Kieselsteinchen. Und bauen Sie ruhig Unebenheiten, Wellen, leichtes Gefälle mit ein, damit Sie für Trainingszwecke unterschiedliche Terrains haben, die auch unterschiedlich anspruchsvoll zu spielen sind. Denn Sie werden sich wundern, wenn Sie mal bei anderen Clubs spielen, auf welch' verschiedenartige Terrains Sie dann stoßen werden. Die Spanne reicht von topfebenen Plätzen bis hin zu Plätzen, wo mitten in den Plätzen dickste Steine, heraus stehende Wurzeln,
Gulli-Deckel oder sonstige Hindernisse und Behinderungen den Lauf Ihrer Kugel beeinflussen können.